50 Dinge, die man sofort wegwerfen sollte

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Obwohl wir in einer sogenannten Wegwerfgesellschaft leben, können wir uns doch ganz oft von vielen Dingen einfach nicht trennen. Und wenn wir ehrlich sind, haben wir von Allem zu viel: Bücher, Kleidung, Zeitschriften u.s.w.. Vielleicht ist das noch sehr junge Jahr eine gute Möglichkeit um seinen Keller, Dachboden und Schubfächer von unnötigem Ballast zu befreien. Aufräumen hat auch einen, nicht zu unterschätzenden, psychologischen Effekt: Es ist wie ein Neuanfang, nach dem einem glücklichen und von der Sonne geküssten Leben, nichts mehr im Wege steht. Und das im wahrsten Sinne des Wortes: Es steht nichts im Weg! Und Experten bestätigen: Wir werden zu harmonischeren, glücklicheren und vor Selbstbewusstsein strotzenden Menschen, wenn wir regelmäßig ausmisten.

Auf http://www.krautreporter.de habe ich eine Auflistung von Dingen gefunden, von denen man sich guten Gewissens trennen sollte. Und wenn man schon mal beim Aufräumen ist, sollte man auch mal seine alten Glaubenssätze überprüfen und ggfls. entsorgen 😉

  1. Alte Packungen von elektronischen Geräten. Lass ihn endlich los, den hübschen iPhone-Karton, langsam wird es peinlich.
  2. Bücher, die du nie lesen wolltest und nie lesen wirst, aber dennoch besitzt.
  3. Weihnachtsgeschenke, die du nie benutzen wirst. Gib sie weiter.
  4. Die drei alten Handys im Fach neben meinem Schreibtisch (Die muss man aber vernünftig entsorgen, sonst kommt man in die Umwelthölle. Weg aus der Umwelthölle: an die Deutsche Post schicken, kostenlos. Die sorgt fürs Recycling.)
  5. Alte Medikamente. Manche dürfen laut Bundesgesundheitsministerium (BMG) sogar in den Hausmüll.
  6. Einsame Socken. Es ist vorbei. Der andere kommt nicht wieder.
  7. Der ganze Kladderaddatsch in der “Das hebe ich besser mal auf”-Schublade.
  8. Ersatzknöpfe, von denen du noch nie einen verwendest hast, die aber seit drei Generationen in deiner Familie gehortet werden.
  9. Belege, die du in deiner Geldbörse herumträgst. Steuerrelevante Belege soll man zwar zehn Jahre lang aufheben. Aber nicht in deinem Portemonnaie!
  10. Angebrochene Marmeladen-, Essiggurken- und Senfgläser im Kühlschrank, die du dich nicht mehr aufzuschrauben traust. Bei den Sachen, die noch zu sind, gilt: Ein abgelaufenes Mindesthaltbarkeitsdatum bedeutet noch nicht, dass die Lebensmittel nicht mehr genießbar sind. Es gibt dann nur keine Garantie vom Hersteller mehr.
  11. Die 35 Windows-95-Disketten
  12. Schoko-Osterhasen – zu Ostern müssen dann die Schoko-Nikoläuse in den Müll. Oder du verbackst sie in einem immer jahreszeitgemäßen Rührkuchen. Schokolade ist lange haltbar und auch dann nicht schlecht, wenn sie einen weißen Belag hat – das ist nur Kakaobutter, die sich mit der Zeit an der Oberfläche sammelt; der sogenannte Fettreif.Hier ein passendes Rührkuchen-Rezept von der Verbraucherzentrale, die auch weitere Tipps für weihnachtliche Lebensmittelreste gibt.
  13. Kaputte Elektrogeräte. Die vielleicht deswegen noch rumstehen, weil du sie seltsamerweise nicht in die Wertstofftonne werfen darfst, sondern zum Wertstoffhof bringen sollst. Kleinen Elektroschrott kann man auch kostenlos über die die Deutsche Post entsorgen.
  14. Drei von den fünf angebrochenen Salatsaucen im Kühlschrank.
  15. Zehn von den fünfunddreißig Gewürzen im Gewürzschrank. Vor allem solche wie die Salatwürzmischung, die dir deine Mutter beim Auszug mitgegeben hat, und das Tajine-Gewürz von deinem Marokko-Trip vor sechs Jahren. Gemahlene Gewürze verlieren nach etwa sechs Monaten stark an Aroma. Man kann sie dann noch benutzen – aber man kann es auch lassen, weil sie kaum noch Geschmack haben. Ganze Gewürze halten etwas länger durch, etwa ein Jahr
  16. Die vielen Kaffeezubereitungsgeräte (Filter-Maschine, Nespresso, AeroPress, Chemex, Caffettiera…). Behalte das, was du wirklich benutzt.
  17. Werbeprospekte. Bei der Gelegenheit auch endlich den “Keine Werbung”-Sticker am Briefkasten anbringen.
  18. Das Zeug, das sich seit einem Jahr in den Fächern deiner Tasche oder deines Rucksacks sammelt – auch “Fächer des Grauens” genannt.
  19. Stifte, die überhaupt nicht mehr schreiben.
  20. Das 485.934. gemalte Bild vom Kind. Schmeiß es so weg, dass besagtes Kind es nicht mitkriegt. Trauma-Gefahr.
  21. Die Lieblingshose mit dem Riss im Schritt. Du musst jetzt einfach stark sein.
  22. Deine Zahnbürste (!)
  23. Dein Abi-T-Shirt.
  24. Das Kleid, in dem du mit nur zwei Kilo weniger/mehr/woanders gut aussehen würdest.
  25. Die Lieblingstasse mit abgebrochenem Henkel/Seitenriss/gefährlichen aufgesprungenen Randstellen. Blutende Lippen sind kein schöner Anblick.
  26. Der Lidschatten von vor zwei Jahren. Du warst nie die Person, die diese Farbe trägt. Und wirst es auch nicht mehr.
  27. Der Plan mit den Kursen vom Fitnessstudio, der an der Haustür klebt, seitdem du an Neujahr eingetreten bist. 2013.
  28. Alle semilustigen Postkarten, die du in Kneipen mitgenommen oder zugeschickt bekommen hast.
  29. Alles, bei dem du “Aber irgendwann kommt der Tag, an dem ich es brauche” denkst
  30. Alles, bei dem du “Aber es war doch so teuer” denkst.
  31. Alles, bei dem du “Aber das können die Kinder später noch gebrauchen” denkst.
  32. Die traurige Büropflanze.
  33. Bücher, die man nur gekauft hat, weil sie im Regal gut aussehen.
  34. Geschenke, die man nur aufbewahrt, falls der Schenkende mal zu Besuch kommt.
  35. Die Deckel der Aufbewahrungsboxen aus Plastik, die verschwunden sind und auch nicht mehr nachgekauft werden.
  36. Alle ironischen T-Shirts
  37. Alle CDs, die selbst der Second-Hand-Hökerer nicht wollte.
  38. Die jahrgangsweise gesammelten Zeitschriften aus den vergangenen Jahrzehnten (je nach Alter & Sozialisation Spex, Metal Hammer, National Geographic, Tempo, Spiegel Reporter, Zillo, c’t oder brand eins, et cetera)
  39. Das Dutzend alter Druckerkabel aus dem vorigen Jahrhundert plus die überzähligen Cinch-Audio-Anschlüsse deiner Stereoanlage, die du schon 2005 entsorgt hast.
  40. Den alten Röhrenfernseher. Nein, den will wirklich keiner mehr.
  41. Playmobil von 1994 oder früher
  42. Vorlesungsverzeichnisse und Kopien mit Fachliteratur aus einer Ausbildung, an die du dich kaum noch erinnerst.
  43. Handtücher mit Gran-Canaria- oder Mallorca-Motiven.
  44. Ikea-Schrauben, die irgendwann “übriggeblieben” sind (solltest du sie nochmal brauchen, schickt sie dir Ikea kostenlos zu).
  45. Der Hochzeits-Anzug (er passt wirklich nicht mehr).
  46. Alte Zahnbürsten, Socken und Unterhemden, die du “zum Putzen” aufgehoben hast.
  47. Plüschtiere, die niemand mehr liebt.
  48. Kochbücher, die nichts taugen (“Mann kocht selbst”, “Das schmeckt Mann”, “Ein Mann, ein Rost”).
  49. Das Archiv für Otto-, Ikea-, Manufactum-Kataloge
  50. Gelbe Seiten.

Viel Spaß beim Ausmisten 🙂

P.S.: Da ich finde, dass man als Autor und Blogger auch eine gewisse Vorbildfunktion hat, habe ich vor ein paar Tagen meinen Keller entmistet. Ein unglaublich befreiendes Gefühl.

Hier das Beweisfoto:
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